Hunde und Katze sind schlecht für das Klima

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er Umwelt zuliebe verzichten viele von uns inzwischen komplett auf Fleisch oder reduzieren den Konsum zumindest. Denn die industrielle Tierhaltung und Fleischproduktion ist für rund 14,5 Prozent der weltweiten Treibhausgase verantwortlich. Damit gehört sie neben dem Energiesektor und dem Verkehr zu den Hauptverursachern der Erderwärmung.

Wen wir bei dieser Problematik allerdings häufig nicht auf dem Schirm haben sind unsere fleischfressenden Vierbeiner.

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Denn dank ihrer tierischen Ernährung tragen sie ebenfalls zum Ausstoß schädlicher Treibhausgase und damit zur Umweltverschmutzung bei.

Wie viel genau dabei auf das Konto von Katzen und Hunden geht, hat Gregory Okin nun exemplarisch für die USA ausgerechnet.

Quelle: Getty Images/LOOK

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Seine Ergebnisse hat er im Wissenschaftsjournal „PLOS One“ veröffentlicht. In den USA leben rund 163 Millionen Hunde und Katzen. Würden sie in einem eigenen Land leben, läge ihre flauschige Nation an fünfter Stelle des weltweiten Fleischkonsums - hinter Russland, Brasilien, den USA und China. Die US-Vierbeiner verspeisen im Jahr so viele Kalorien wie die gesamte Bevölkerung Frankreichs (66,9 Millionen Einwohner).

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Ihre enorme Fleischeslust hat einen Ausstoß von 64 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr zur Folge.

Das entspricht in etwa den jährlichen CO

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-Emissionen von 13 Millionen Autos. Damit sind die tierischen Freunde für 25 bis 30 Prozent (!) der gesamten Umweltbelastungen, die in den USA vom Fleischkonsum verursacht werden, verantwortlich.

Quelle: Getty Images/Caiaimage

Und was vorne reingeht, muss hinten auch wieder raus.

Okin hat ausgerechnet, dass die US-amerikanischen Hunde und Katzen jährlich rund fünf Millionen Tonnen Kot produzieren. Das ist so viel Abfall, wie im Bundesstaat Massachusetts in einem Jahr entsteht.

Hunde und Katze sind schlecht für das Klima

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Eine einfache Lösung für dieses fellige Umweltproblem hat der Wissenschaftler nicht. Denn schließlich tragen die Vierbeiner auch zu unserem Glück und Wohlbefinden bei, leisten uns beispielsweise als Polizeihunde und Therapiekatzen wertvolle Dienste.

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Wir sollten uns aber bewusst darüber sein, dass auch unsere Haustiere einen ökologischen Fußabdruck haben. Um diesen zu verringern, könnte man laut Okin beispielsweise die Zusammensetzung ihres Futters überdenken. Denn seit geraumer Zeit würden die Halter vermehrt darauf achten, was in Bellos und Miezes Napf landet.

Die Folge: Tierfutter enthalte inzwischen immer mehr hochwertiges Fleisch, das auch für Menschen geeignet wäre.

Quelle: Getty Images/Aurora Creative

Der Forscher plädiert daher dafür, im Tierfutter weniger für den menschlichen Verzehr geeignetes Fleisch und mehr alternative Proteinquellen zu nutzen.

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Wenn nur ein Viertel des derzeit im Tierfutter verwendeten Fleischs wieder den Menschen zugute käme, würde dies den Fleischkonsum von 26 Millionen Amerikanern decken, so Okin.

Ein weiterer Vorschlag seinerseits: mehr pflanzenfressende Haustiere zu halten.

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Für Hunde- und Katzenfans dürfte das allerdings keine Alternative sein.

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