Corona: Die Ereignisse vom 7. Juni bis 13. Juni 2021

Den aktuellen Corona-Ticker finden Sie hier.Corona: Die Ereignisse vom 7. Juni bis 13. Juni 2021

Sonntag, 13. Juni 2021

20.09 Uhr: Corona-Folgen: Ehemaliger Schwergewichts-Weltmeister Powetkin beendet Karriere

Der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister Alexander Powetkin hat das Ende seiner Box-Karriere verkündet. Der 41-Jährige begründet seine Entscheidung mit den Folgen einer Corona-Erkrankung. "Ich fühle mich, als ob ich betrunken wäre", sagte Powetkin der russischen Nachrichtenagentur TASS. "Ich brauche eine umfangreiche Behandlung und bin keine 20 mehr". Der Russe hielt den Titel der World Boxing Association (WBA) zwischen 2011 und 2013 und brachte es in 40 Profi-Kämpfen auf 36 Siege (davon 25 durch Knockout), drei Niederlagen und ein Remis. Zwei seiner Niederlagen kassierte Powetkin in WM-Fights gegen zwei der besten Schwergewichtler der vergangenen Jahrzehnte: 2013 in Moskau gegen Wladimir Klitschko nach Punkten und 2018 in Wembley gegen Anthony Joshua durch technischen Knockout.

19.45 Uhr: Dobrindt gegen Ende der Maskenpflicht in Innenräumen

In der aufflammenden Diskussion über ein Ende der Maskenpflicht hat CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zur Vorsicht gemahnt. Richtig sei, dass die Verhältnismäßigkeit von Corona-Maßnahmen immer wieder überprüft werden müsse, sagte Dobrindt am Sonntag in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Hier müsse man auch zwischen drinnen und draußen unterscheiden.

Er könne sich gut vorstellen, die Maskenpflicht da, wo sie überhaupt noch besteht draußen, entfallen zu lassen, betonte Dobrindt. Diese Entscheidung werde von den Ländern getroffen. Für Innenräume rate er aber zur Vorsicht, auch mit Blick auf ansteckendere Virusmutationen. Deshalb sollte man hier nicht unvorsichtig werden.

18.41 Uhr: OB Reiter: Corona-Ausbruch in München durch EM-Feiern möglich

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hält einen erneuten Corona-Ausbruch in seiner Stadt durch Fan-Ansammlungen bei den Spielen der Fußball-EM außerhalb des Stadions für durchaus denkbar. "Bei den Feiern", sagte der SPD-Politiker in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung vor dem EM-Auftaktmatch der deutschen Nationalmannschaft am Dienstag um 21.00 Uhr gegen Weltmeister Frankreich, "können wir nicht für Abstände sorgen. Das können wir auch nicht entzerren." Vor dem Hintergrund der Erfahrungen der Münchner Behörden mit teils gewalttätig eskalierten Massenansammlungen im Englischen Garten nach Lockerungen der Corona-Schutzregeln soll eine kontinuierliche Auswertung der Erkenntnisse über das Verhalten der Anhänger rund um die Turnierspiele an der Isar erfolgen. "Wir werden genau hinschauen und analysieren, was wir gegebenenfalls anders regeln und können", kündigte Reiter an und setzt außerdem auf Vernunft und Verantwortungsbewusstsein der Fans: "Man muss sich nicht unbedingt in den Armen liegen, sondern kann auch alleine die Arme hochreißen und jubeln." Im direkten Umkreis des Münchner Stadions hingegen sieht der 63-Jährige trotz der Zulassung von rund 14.000 Zuschauern keine Gefahr eines neuen Infektionsherdes: Durch das Hygienekonzept sei weitgehend sichergestellt, dass rund um die Arena kein neuer Corona-Ausbruch entsteht.

18.15 Uhr: Holetschek gegen schnelle Abschaffung der Maskenpflicht

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat sich gegen eine zu schnelle Abschaffung der FFP2-Maskenpflicht ausgesprochen. Dem BR sagte er, man sei bisher gut damit gefahren, die Maßnahmen schrittweise zu lockern. Daher werde man auch weiterhin genau hinschauen und abwägen, welche Maßnahmen wo notwendig und sinnvoll seien. Laut dem Minister sind dabei Außenbereiche anders zu bewerten als Innenbereiche. Holetschek zeigte Verständnis dafür, dass gerade an Schulen viele die Maskenpflicht lockern wollten. Er verwies jedoch auf die hohe Inzidenz unter Jüngeren und die hochansteckende Delta-Variante. Mehr dazu hier.

17.40 Uhr: Berliner Raver tanzen nach Pandemie-Regeln

Ausgestattet mit Tracker und Maske haben am Sonntagnachmittag im Berliner Club "Revier Südost" dutzende Menschen zusammen zu Techno-Beats gefeiert. Der Probelauf war Teil des Pilotprojekts "Open Air", mit dem getestet werden soll, wie in der Corona-Pandemie sicher unter freiem Himmel getanzt werden kann. "Das läuft bisher ganz gut", sagte eine Sprecherin des Clubs am Sonntag während des Ausprobierens. Das Masketragen auf der Tanzfläche werde akzeptiert. In anderen Bereichen des Clubs dürfe der Mund-Nasen-Schutz aber auch abgenommen werden. Das Pilotprojekt fand in der neuen Location des Technoclubs Griessmühle im Berliner Ortsteil Niederschöneweide statt.

17.00 Uhr: Johnson lehnt Patentaufhebung bei Impfstoffen ab

Der britische Premierminister Boris Johnson lehnt eine Aufhebung von Patenten für die Herstellung von Corona-Impfstoffen weiterhin ab. Zentral sei, weltweit, vor allem in Afrika, Produktionsstätten aufzubauen, sagte Johnson zum Abschluss des G7-Gipfels. im südwestenglischen Cornwall. Know-how müsse geteilt werden, aber zugleich müssten Anreize für Innovationen geschützt werden. Der richtige Weg sei es, Impfstoffe zum Selbstkostenpreis zu verteilen, wie es der britisch-schwedische Konzern Astrazeneca tut.

15.50 Uhr: G7 fordern WHO-Untersuchung zu Corona-Ursprung

Die G7-Staaten fordern eine vertiefte Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ursprung der Corona-Pandemie. In ihrer Abschlusserklärung zum Gipfeltreffen in Carbis Bay mahnten die Staats- und Regierungschefs am Sonntag eine "transparente" und "von Experten geleitete" Studie an. Dazu seien auch weitere Untersuchungen in China nötig.

14.22 Uhr: Bundesländer bereiten Aus für Impfzentren vor

Bis Ende September sollen viele Corona-Impfzentren geschlossen werden. Eine einheitliche Regelung der Bundesländer ist dabei aber nicht in Sicht, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) unter den Gesundheitsministerien ergab. Mehrere Länder sind offenbar skeptisch und wollen bei Bedarf ausgewählte Impfzentren weiter geöffnet lassen, darunter auch Bayern.

Die Gesundheitsministerkonferenz hatte im März beschlossen, dass der Bund den Betrieb der Impfzentren bis mindestens zum 30. September 2021 finanziert: Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstag sind bislang 25,7 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland vollständig geimpft. 48,1 Prozent haben ihre erste Impfung bekommen.

13.06 Uhr: EMA-Vertreter für Zurückhaltung mit Astrazeneca auch bei Älteren

Ein Vertreter der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) wirbt für Zurückhaltung bei der Verimpfung des Wirkstoffs von Astrazeneca auch bei Menschen im Alter von über 60 Jahren. "Im Kontext der Pandemie war und ist es unsere Position, dass der Nutzen einer Astrazeneca-Impfung die Risiken in allen Altersgruppen übersteigt", sagt EMA-Impfexperte Marco Cavaleri der italienischen Zeitung "La Stampa". Auf Nachfrage sagte Cavaleri, die Behörden sollten aber nicht nur für Jüngere, sondern auch für Personen über 60 eher mRNA-Impfstoffe wie jene von Biontech/Pfizer und Moderna empfehlen. "Viele Länder wie Frankreich und Deutschland erwägen dies mit Blick auf die größere Verfügbarkeit von mRNA-Vakzinen."

12.44 Uhr: Rund 20 Millionen Masken in Baden-Württemberg nicht nutzbar

Fast 20 Millionen Masken in den Beständen des Landes Baden-Württemberg sind einem Zeitungsbericht zufolge derzeit nicht nutzbar, weil sie nicht ganz den Normen entsprechen. "Insgesamt sind 15,2 Millionen Masken aus Landesbeschaffungen aus den Jahren 2020 und 2021 im Lager gesperrt", teilte das Sozialministerium den "Stuttgarter Nachrichten" mit. Hinzu kämen rund 4,6 Millionen vom Bund gelieferte mangelhafte Masken. "Trotz sorgfältiger Auswahl der Lieferanten und der Vorgabe einer Herstellung in Deutschland waren zum Teil Masken nicht normentsprechend", hieß es.

12.08 Uhr: Entwicklungsorganisationen fordern Klarheit über Impfspenden der G7

Entwicklungsorganisationen haben "mehr Klarheit" über die versprochenen Impfstoffspenden der G7 für ärmere Länder gefordert. Auf dem Gipfel der großen Industrienationen (G7) im englischen Carbis Bay sprach Romilly Greenhill von der Organisation One am Sonntag von einem "geheimnisvollen Nebel", der die genannten Zahlen umhülle. "Die Welt muss einen klaren Fahrplan sehen."

Fraglich sei, wo die Impfstoffe herkommen sollen. Auch sei unklar, was wirklich neu oder von früheren Zusagen erneuert worden sei. So hatte Gastgeber Großbritannien von einer Milliarde Impfspenden bis Ende nächsten Jahres gesprochen - Kanzlerin Angela Merkel eher vage von der Verteilung von insgesamt 2,3 Milliarden Dosen.

11.21 Uhr: Ex-Premier Brown: G7 hat bei Impfstoffverteilung moralisch versagt

Der britische Ex-Premierminister Gordon Brown hat die Ankündigung der G7-Gruppe scharf kritisiert, mindestens eine Milliarde Impfdosen gegen das Coronavirus zu spenden. «Dieser Gipfel wird als unverzeihliches moralisches Versagen in die Geschichte eingehen», sagte Brown am Sonntag dem Sender Sky News. "Als wir elf Milliarden Impfdosen brauchten, haben wir einen Plan für eine Milliarde angeboten bekommen." Dabei hätten die reichsten Länder die Macht, etwas zu verändern. Es fehle zudem ein verständlicher Plan, wie die Impfmittel verteilt werden - kurzum, der Gipfel sei eine verpasste Gelegenheit, sagte Brown.

10.15 Uhr: Betriebsärzte bekommen zweiten Corona-Impfstoff

Für die Corona-Impfungen über Betriebsärzte soll erstmals das Präparat von Johnson & Johnson als zweiter Impfstoff zur Verfügung stehen. In der Woche ab 21. Juni sollen 192.000 Dosen davon geliefert werden, wie es am Samstag vom Bundesgesundheitsministerium hieß. Hinzu kommen dann 602.550 Dosen von Biontech, so dass insgesamt 794.550 Dosen zusammenkommen. Zum Start hatten die Betriebsärzte in der ersten Woche ab 7. Juni zunächst 702.000 Dosen von Biontech bekommen, in der kommenden Woche ab 14. Juni sollen es 602.550 sein.

09.47 Uhr: Bundesländer bereiten das Aus von Corona-Impfzentren vor

Bis Ende September sollen viele Corona-Impfzentren geschlossen werden. Eine einheitliche Regelung der Bundesländer ist dabei aber nicht in Sicht, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) unter den Gesundheitsministerien ergab. Mehrere Länder sind offenbar skeptisch und wollen bei Bedarf ausgewählte Impfzentren weiter geöffnet lassen. Einen generellen Weiterbetrieb der Zentren fordert der Deutsche Städtetag.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstag sind bislang 25,7 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland vollständig geimpft. 48,1 Prozent haben ihre erste Impfung bekommen.„Noch sind die Impfzentren ein wichtiger Bestandteil der Impfkampagne“, betonte das Bundesgesundheitsministerium auf Nachfrage.

08.46 Uhr: Vor Copa-Start: 13 Coronafälle bei Venezuela

Die umstrittene Copa America schreibt vor dem Turnierstart am Sonntag weiter Negativschlagzeilen. Wie die südamerikanische Fußball-Konföderation CONMEBOL mitteilte, sind 13 Mitglieder seiner Delegation positiv auf Corona getestet worden. Mindestens acht Spieler als auch Mitglieder des Trainerstabs seien betroffen. Auch drei Spieler der Mannschaft Boliviens sowie ein Mitglied der Delegation wurden aufgrund positiver Tests isoliert. Alle Infizierten seien asymptomatisch und in ihren Hotelzimmern in Quarantäne, teilte das brasilianische Gesundheitsamt der französischen Nachrichtenagentur AFP mit.

07.50 Uhr: Bundesjustizministerin: Länder müssen Verhältnismäßigkeit der Maskenpflicht prüfen

Vor dem Hintergrund sinkender Corona-Infektionszahlen hat Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) dazu aufgefordert, die Verhältnismäßigkeit der Maskenpflicht zu überprüfen. "Die Verantwortlichen in den Ländern müssen laufend genau prüfen, ob und wo eine Maskenpflicht noch verhältnismäßig ist, wenn die Inzidenzzahlen niedrig sind und weiter sinken", sagte Lambrecht der "Bild am Sonntag". Dies gelte auch für die Schulen, da Schüler "von der Maskenpflicht besonders betroffen" seien.

Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) forderte ein komplettes Ende der Maskenpflicht. "Bei einer klaren Inzidenz unter 35 darf der Staat gar keine Grundrechte pauschal für alle Bürger einschränken", betonte er. "Die allgemeine Maskenpflicht müsste daher bei strenger Auslegung des Infektionsschutzgesetzes aufgehoben werden, erst recht draußen", sagte Kubicki der Zeitung.

07.45 Uhr: SPD-Vize Midyatli fordert 20 Milliarden für ein Bildungspaket

SPD-Bundesvize Serpil Midyatli hat ein langfristigeres Bildungspaket für Kinder und Jugendliche gefordert. Das Corona-"Aufholprogramm" der Bundesregierung für dieses und das kommende Jahr sei zwar die richtige Antwort auf die akuten Auswirkungen der Pandemie, sagte die 45-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Ein einmaliger Impuls mit zwei Milliarden Euro reiche aber nicht. "Wir brauchen ein Jahrzehnt der Investitionen in Chancengleichheit und das gute Aufwachsen von Kindern. Deshalb fordere ich für jedes Jahr zusätzlich zwei Milliarden Euro für Bildung."

07.01 Uhr: Impfkampagne für Kinder in China

Kindern sind die schlimmsten Folgen der Pandemie zwar weitgehend erspart geblieben, da sie sich weniger leicht anstecken als Erwachsene und im Fall einer Infektion meist weniger schwere Symptome zeigen. Experten warnen aber, dass sie dennoch das Virus übertragen können. China startet deshalb eine Impfkampagne für Kinder. Insgesamt gibt die Volksrepublik das Ziel aus, bis zum Jahresende 80 Prozent der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft zu impfen. Deshalb sind nun die Kinder dran. In einem ersten Schritt ließen die Behörden in der vergangenen Woche den Impfstoff des heimischen Herstellers Sinovac für Drei- bis 17-Jährige zu. Am Freitag folgte das Vakzin von Sinopharm. Einen Starttermin für die Impfungen hat die Nationale Gesundheitskommission allerdings noch nicht bekanntgegeben. China hat 1,4 Milliarden Einwohner, muss also 560 Millionen Menschen impfen, um seine angestrebte Impfquote von 40 Prozent im Juni zu erreichen. Für das 80-Prozent-Ziel müssen 1,12 Milliarden Menschen die Spritze bekommen haben. Das wird schwierig ohne die Impfung vieler der insgesamt 254 Millionen Kinder unter 14 Jahren.

06.21 Uhr: Impfpläne der G7-Staaten als Ablenkungsmanöver kritisiert

Die Überlegungen der reichen Industrienationen (G7) für eine Verteilung von 2,3 Milliarden Impfdosen an ärmere Länder bis Ende nächsten Jahres sind als "Ablenkungsmanöver" und unzureichend kritisiert worden. Entwicklungsorganisationen sprachen am Sonntag auf dem G7-Gipfel im englischen Carbis Bay in Cornwall von einem "Verwirrspiel mit Zahlen". Auch die neuen Pläne gingen angesichts der benötigten elf Milliarden Impfdosen nicht weit genug.

"Das hört sich besser an, als es ist", sagte Fiona Uellendahl vom Kinderhilfswerk World Vision. Es reiche bei weitem nicht. "Die G7 werfen eine Nebelkerze." Sie wollten davon ablenken, dass sie gegen eine Freigabe des Patentschutzes seien. "Ein globaler Plan zur Bekämpfung der Pandemie sieht anders aus." Langfristig müsse in Forschung und Produktion in den ärmeren Ländern investiert werden.

"Dass Kanzlerin Angela Merkel nach wie vor eine Aussetzung des Patentschutzes blockiert, ist unverständlich und empörend", sagte Jörn Kalinski von Oxfam International. In allen Regionen der Welt müsse die Produktion von Impfstoffen aufgebaut werden, um die strukturellen Ursachen für die ungerechte Verteilung zu beseitigen.

06.13 Uhr: Rund 1.500 Neuinfektionen in Deutschland

Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz bei Sars-Cov-2-Infektionen liegt bei 20,6. Den höchsten Wert bundes- und bayernweit meldet die Stadt Schweinfurt mit 86,1, gefolgt vom Landkreis Lindau (73,2). Im Freistaat gab es in den letzten 24 Stunden weitere 269 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus, sowie drei Todesfälle. Insgesamt hat Bayern den vierthöchsten Wert in Deutschland (20,6).

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter gesunken und liegt nun bei 17,3 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das RKI meldete, wurden innerhalb eines Tages 1.489 Neuinfektionen sowie 18 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus registriert. Am vergangenen Sonntag waren 2.440 Neuinfektionen gezählt worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag vor einer Woche bei 24,7.

Die Zahl der Neuinfektionen liegt in der Regel am Wochenende und am Montag niedriger als im Wochendurchschnitt, weil an den Wochenenden weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden.

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3.714.969. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 89.834. Die Zahl der von einer Covid-19-Erkrankung Genesenen bezifferte das RKI auf rund 3.576.800.

05.32 Uhr: Deutsche Brauereien kommen glimpflich davon

Die größten deutschen Brauereien haben sich im internationalen Vergleich während der Corona-Krise relativ gut geschlagen. Im neuen Ranking des weltgrößten Hopfenhändlers BarthHaas für 2020 sind acht deutsche Unternehmen unter den 40 größten Brauereien der Welt. Im Jahr zuvor waren es sieben. Kein anderes Land ist so oft im Top-40-Ranking vertreten.

Veltins schafft es trotz eines Ausstoßrückgangs erstmals in das Ranking und belegt den 40. Platz. Zusammengenommen stehen die deutschen Brauer den Zahlen zufolge mit einem Produktionsrückgang von 5 Prozent auch ein bisschen besser da als die 40 insgesamt mit einem durchschnittlichen Minus von 6 Prozent.

Größter deutscher Bierhersteller ist der Liste zufolge weiter die Oetker-Tochter Radeberger-Gruppe. Weltweit betrachtet steigt sie um einen Rang auf Platz 22. Dahinter folgt stabil auf Rang 24 die TCB Beteiligungsgesellschaft, zu der unter anderem die Gilde Brauerei, das Frankfurter Brauhaus und Feldschlößchen gehören. Die Oettinger-Gruppe belegt Rang 25. Das ist ein Aufstieg gleich um drei Plätze.

Oettinger ist den Zahlen zufolge auch die einzige der deutschen Brauereien in dem Ranking, die beim Ausstoß deutlich zulegte. Auf den internationalen Plätzen 31 bis 33 folgen Krombacher, die Bitburger-Braugruppe und Paulaner. Die Warsteiner-Gruppe steigt mit einem deutlichen Ausstoßrückgang um einen Rang auf Platz 39 ab.

03.35 Uhr: Junge Europäer fühlen sich nicht wertgeschätzt

Die große Mehrheit der jungen Europäer fühlt sich einer Studie zufolge in der Pandemie nicht wertgeschätzt. Mehr als drei Viertel (76 Prozent) fänden, dass ihr Verzicht während der Corona-Pandemie von der Gesellschaft nicht anerkannt werde, berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben) unter Verweis auf die repräsentative TUI-Jugendstudie "Junges Europa", die kommende Woche vorgestellt werden soll.

Für die Studie waren demnach im April 2021 über 6.000 junge Menschen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland und Polen befragt worden. Der Umfrage zufolge nahmen auch Krisen und Konflikte im persönlichen Umfeld der Jungen zu. Durchschnittlich 57 Prozent der Befragten stimmten dieser Aussage zu. Im europäischen Durchschnitt gaben zudem 38 Prozent der Befragten an, die Einhaltung von Abstands- und Hygienemaßnahmen gegen den Widerstand der Eltern und Großeltern durchsetzen zu müssen.

02.22 Uhr: Österreich kein Corona-Risiko-Gebiet mehr

Die Liste der von der Bundesregierung ausgewiesenen Corona-Risikogebiete wird ab heute deutlich kürzer. Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen entfallen unter anderem auch die letzten zwei österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg sowie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. Nur Flugpassagiere müssen noch einen negativen Test vorweisen.

Samstag, 12. Juni 2021

22.02 Uhr: Johnson: Ausbreitung der Delta-Variante in Großbritannien "sehr besorgniserregend"

Der britische Premierminister Boris Johnson hat wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus Zweifel, ob er die Corona-Beschränkungen im Vereinigten Königreich wie geplant in wenigen Tagen vollständig aufheben kann. Zurzeit werden in Großbritannien täglich mehr als 7.000 Neuinfektionen gemeldet - so viele wie zuletzt im Februar. Zwar sei noch unklar, in welchen Maß diese Entwicklung zu einer erhöhten Sterblichkeit führen werde, die derzeitige Lage sei aber "sehr besorgniserregend", betonte Johnson. Er deutete an, dass sich die für kommende Woche geplante Aufhebung der verbliebenen Corona-Auflagen verzögern könnten. Er sei weniger zuversichtlich als noch Ende Mai, dass die Beschränkungen wie vorgesehen am 21. Juni wegfallen können, sagte der Premier. Die in Indien zuerst entdeckte Delta-Variante könnte nach Einschätzung der britischen Gesundheitsbehörden um 60 Prozent ansteckender als die bisher in Großbritannien vorherrschende Alpha-Variante.

21.35 Uhr: Laschet und Merz werben gemeinsam für Innovationen nach Corona-Krise

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet und der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz haben gemeinsam für eine stärkere Innovations- und Gründerkultur als Konsequenz aus der Corona-Pandemie geworben. Man werde nach der Pandemie sehen, welche Schäden durch die notwendigen Maßnahmen angerichtet worden seien, sagte Laschet beim Abschluss der Beteiligungskampagne für das CDU-Wahlprogramm. Ziel der CDU sei es, die 20er Jahre des Jahrhunderts zum "Modernisierungsjahrzehnt" zu machen - "auf dem Weg zum klimaneutralen Industrieland", betonte er.

Laschet hatte Merz in sein Wahlkampfteam geholt, nachdem er den Machtkampf um die Kanzlerkandidatur mit CSU-Chef Markus Söder für sich entschieden hatte. Begründet hatte Laschet den Schritt mit der Wirtschafts- und Finanzkompetenz seines früheren Rivalen im Kampf um den CDU-Vorsitz. Merz sagte, nötig sei ein Kapitalmarkt, der neu gegründete Unternehmen im Land halte. Es dürfe nicht noch einmal passieren, dass Unternehmen wie die Impfstoffhersteller Curevac und Biontech in Deutschland gegründet würden, aber in den USA an den Kapitalmarkt gehen müssten. Wenn dafür die Voraussetzungen geschaffen würden, könne ein "drittes Wirtschaftswunder" ausgelöst werden - nach dem ersten nach dem Zweiten Weltkrieg und dem zweiten nach der deutschen Einheit.

20.43 Uhr: USA: Erstmals wieder mehr als zwei Millionen Flugpassagiere pro Tag

In den USA erholt sich die Luftfahrtbranche wieder von den Folgen der Corona-Pandemie. Wie die US-Transportsicherheitsbehörde TSA am Samstag bekannt gab, passierten am Tag zuvor, dem 11. Juni, 2,03 Millionen die Sicherheitskontrollen an den US-Flughäfen. Es war das erste Mal seit März 2020, das die Zwei-Millionen-Marke überschritten wurde. Seit in den USA ab dem Frühjahr immer mehr Menschen geimpft wurden, zogen auch die Flugbuchungen an. 2020 waren am 11. Juni 1,5 Millionen Menschen weniger geflogen. 2019 waren es aber noch um rund ein Viertel mehr gewesen als an diesem Freitag.

20.30 Uhr: WHO-Chef: Bis nächstes Jahr 70 Prozent der Weltbevölkerung impfen

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, will mit Hilfe der G7-Staaten innerhalb eines Jahres mindestens 70 Prozent der Weltbevölkerung zu einer Corona-Impfung verhelfen. Dieses Ziel solle bis zum nächsten G7-Gipfel in Deutschland 2022 erreicht werden, sagte der WHO-Chef beim Treffen der führenden westlichen Wirtschaftsmächte im englischen Cornwall bei einer virtuellen Pressekonferenz am Samstag. Dazu seien jedoch weit größere Anstrengungen notwendig als bislang geplant. Er sei aber überzeugt, dass dieses Ziel erreichbar sei, so Tedros weiter. Die Produktionskapazitäten könnten bis dahin entsprechend erhöht werden.

19.42 Uhr: Merkel: G7 will ärmeren Ländern mit 2,3 Milliarden Impfdosen helfen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wollen die G7-Staaten nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel ärmeren Ländern bis Ende nächsten Jahres mit 2,3 Milliarden Impfdosen helfen. Die G7-Gruppe habe eine globale Verantwortung, sagte Merkel am Samstag am Rande des G7-Gipfels im südwestenglischen Carbis Bay. Ein finaler Beschluss lag aber zunächst noch nicht vor. Ob es sich bei den von Merkel genannten 2,3 Milliarden Impfdosen nur um Spenden oder auch um Exporte oder die Finanzierung der internationalen Impfinitiative Covax handelt, blieb zunächst unklar. UN-Generalsekretär Antonio Guterres hatte zuvor die von Johnson verkündete Milliarden-Spende als unzureichend kritisiert. "Eine Milliarde ist sehr willkommen. Aber offensichtlich benötigen wir mehr als das." Die USA hatten kurz vor dem Gipfel angekündigt, 500 Millionen Dosen bereitstellen zu wollen. Großbritannien hat 100 Millionen Dosen bis Ende kommenden Jahres zugesagt. Diese beiden Länder hatten Impfstoffe bislang aber kaum exportiert.

18.52 Uhr: 30 Millionen Menschen in Frankreich mindestens ein Mal gegen Corona geimpft

Frankreich hat am Samstag die symbolisch bedeutsame Schwelle von 30 Millionen Menschen mit mindestens einer Corona-Impfung überschritten. "Ziel erreicht! Danke an alle, die für die Impfungen mobil machen", erklärte Premierminister Jean Castex im Onlinedienst Twitter. Das Ziel, 30 Millionen der insgesamt rund 67 Millionen Bürger mindestens eine Corona-Impfspritze zu verabreichen, hatte sich die Regierung in Paris für Mitte Juni gesetzt. Am Freitag hatten die französischen Gesundheitsbehörden mitgeteilt, mittlerweile hätten 56,8 Prozent der Erwachsenen mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten. Ein Fünftel der Bevölkerung ist demnach vollständig geimpft.

17.39 Uhr: Österreich ab Sonntag nicht mehr länger Risikogebiet

Auch die letzten österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg gelten ab Sonntag nicht mehr als Corona-Risikogebiete. Die Liste der von der Bundesregierung als Risikogebiete eingestuften Länder wird dann aktualisiert. Auch wer aus bestimmten Teilen Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz auf dem Landweg nach Deutschland einreist, muss keinerlei Auflagen erfüllen. Einen negativen Test brauchen weiterhin Flugpassagiere bei der Einreise. In Kroatien gelten ab Sonntag nur noch zwei Regionen im Landesinneren als Risikogebiete, alle Urlaubsgebiete an der Adria-Küste sind offiziell "risikofrei". In Griechenland werden der Peloponnes und die Inseln der nördlichen Ägäis, unter anderem Lesbos und Samos von der Risikoliste gestrichen.

17.08 Uhr: Unterfranken - Maskenpflicht für Grundschüler bleibt

Die Maskenpflicht für Grundschüler im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabenfeld bleibt bestehen, das hat der Landkreis am Samstag mitgeteilt. Die Regierung von Unterfranken hatte dem Antrag von Landrat Thomas Habermann (CSU), wonach Schüler am Platz und auf dem Außengelände von Schulen keine Maske tragen sollten, nicht stattgegeben. Wegen der fast im ganzen Freistaat niedrigen Inzidenz hatten die Freien Wähler, Kultusminister Michael Piazolo und Parteichef Hubert Aiwanger ebenfalls bereits eine Lockerung der Maskenpflicht für Schüler ins Gespräch gebracht.

16.30: Russland testet Nasenspray-Impfung für Kinder

Russland testet eine Verabreichung seines Impfstoffs Sputnik V per Nasenspray für Kinder. Das meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf einen bei der Entwicklung führenden Wissenschaftler. Demnach soll die Verabreichungsform für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren geeignet sein. Der Vertriebsstart sei für den 15. September geplant.

16.01 Uhr: Erfinder des Sputnik-V-Impfstoffs ausgezeichnet

Für die Entwicklung des russischen Impfstoffs wurde unter anderem der Chef des Gamaleja-Forschungszentrums für Epidemiologie und Mikrobiologie, Alexander Ginzburg von Präsident Putin geehrt. "Als die Menschen auf der ganzen Welt darauf gewartet haben, dass Wissenschaftler sie vor der Coronavirus-Pandemie retten, haben das unsere Forscher geschafft", begründete der russische Präsident die Ehrung laut Präsidialbüro.

15.51 Uhr: Moskaus Bürger sollen zu Hause bleiben

Nach einem deutlichen Anstieg der Positiv-Tests hat Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin per Verordnung verfügt, dass die Einwohner der russischen Metropole zu Hause bleiben sollen. Nachdem Montag Feiertag ist, hat Sobjanin kurzerhand den Rest der kommenden Woche ebenfalls zu arbeitsfreien Tagen erklärt. Einzig Einrichtungen, die die öffentliche Versorgung sicherstellen. dürfen geöffnet bleiben. Bars und Restaurants müssen vorzeitig Feierabend machen.

15.32 Uhr: Mallorca: Nachtlokale sollen Mitte Juli wieder öffnen

Einem Bericht der Zeitung "Diario de Mallorca" (Samstagsausgabe) zufolge, plant die Regionalregierung in Palma, Diskotheken, Pubs und Nachtlokale auf den Balearen um den 17. Juli herum wieder zu eröffnen. Regionalpräsidentin Francina Armengol sprach sich demnach dafür aus, die Lokale "eher früher denn später" wieder zu öffnen. Der Beschluss hängt dabei noch vom Ausgang eines einwöchigen Pilotprojekts Anfang Juli ab. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt auf den Balearen derzeit gut 20.

15.28 Uhr: Wegen Delta-Variante: Großbritannien lockert doch nicht

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat Hoffnungen auf eine Aufhebung aller restlichen Corona-Beschränkungen zum 21. Juni gedämpft. Der Grund: Johnson hält die Ausbreitung der zunächst in Indien entdeckten Delta-Variante des Virus für beunruhigend, wie er im Sender Sky News sagte. Der Premier bestätigte, dass die Fallzahlen und die Zahl der Krankenhausaufenthalte wieder anstiegen. Am Montag will Boris Johnson bekanntgeben, wie die weitere Corona-Politik aussieht. Es wird mit einem Aufschub neuer Lockerungen um bis zu vier Wochen gerechnet.

14.51 Uhr: LGL - bayernweite 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 22,08

In Bayern sind seit gestern (11.06.21) 315 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Somit hat sich nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen die Gesamtzahl seit Pandemiebeginn auf insgesamt 644.735 Infizierte erhöht (Stand: 12.06.2021, 8.00 Uhr). 17 weitere Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben. Die Zahl der Verstorbenen hat sich im Freistaat somit auf 15.095 erhöht. Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt derzeit bei 22,08 und ist damit leicht gefallen. Aktuell liegen vier bayerische Städte bzw. Landkreise über dem Inzidenzwert von 50: Günzburg (55,89), Lindau (81,37), und Kronach (55,44) sowie die Stadt Schweinfurt (74,87). Alle anderen Städte und Landkreise liegen unter der Marke von 50. Schwaben hat mit 34,59 weiterhin den höchsten Inzidenzwert unter den bayerischen Regierungsbezirken, die Oberpfalz mit 16,01 den niedrigsten.

14.46 Uhr: Hadsch wegen Corona nur für geimpfte Pilger

Laut Nachrichtenagentur Saudi Press Agency plant Saudi-Arabien wegen Corona eine Einschränkung der Pilgerfahrt Hadsch nach Mekka im Juli. Demnach dürfen ausschließlich bereits geimpfte Pilger im Alter von 18 bis 65 Jahren nach Mekka pilgern. Maximal 60.000 Besucher sind zugelassen. Normalerweise strömen bis zu zwei Millionen Menschen zur Hadsch. Auch im vergangenen Jahr litt der Pilgerbetrieb in Mekka schon unter der Pandemie. Damals durften nur 1.000 einheimische Pilger die heiligen Stätten besuchen.

14.38 Uhr: Pilotprojekt in Berliner Technoclub: Tanzen mit Abstand

Das Pilotprojekt "Open Air" im Berliner Club Revier Südost soll für Behörden und Clubbetreiber Aufschluss darüber geben, wie trotz Corona unter freiem Himmel wieder Tanzveranstaltungen stattfinden können. Das Pilotprojekt findet in der neuen Location des Technoclubs Griessmühle statt. 300 Probanden – allesamt getestet, geimpft oder bereits von einer Corona-Infektion genesen – nehmen teil. Auf der Tanzfläche gilt Maskenpflicht. Per Tracker untersuchen Wissenschaftler der Alice Salomon Hochschule, der Beuth Hochschule für Technik und Mitglieder der Clubcommission das Abstandsverhalten der Versuchsteilnehmer. Der Versuch soll dabei helfen, ein praktikables Hygienekonzept zu erarbeiten.

12.58 Uhr: Digitaler Impfpass - Holetschek hält holprigen Start für möglich

Ab nächster Woche soll es den digitalen Impfnachweis Schritt für Schritt unter anderem in Apotheken geben. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hält einen holprigen Start für möglich. "In der Abwicklung könnte es schon das eine oder andere Problem geben. Es wird immer Fehler geben, nur wer nichts macht, macht nichts falsch", sagte der CSU-Politiker der Zeitung "Main-Echo".

Beim digitalen Nachweis für die Covid-Impfung gebe es unterschiedliche Gruppen. "Wer in den Impfzentren geimpft wird, bekommt das nötige Zertifikat jetzt direkt ausgehändigt. Die technischen Voraussetzungen sind gegeben", sagte Holetschek. Für die, die bereits in einem Impfzentrum geimpft worden sind, wird es über eine "Schwester-Internetseite von BayIMCO" (dem bayerischen Impfportal) einen Zugang zum Zertifikat geben. Für alle anderen soll der Weg über Hotlines, die Apotheken und die Arztpraxen führen. "Unser Anspruch: Jeder soll möglichst schnell und einfach das Zertifikat bekommen können, um es in die beiden Apps CovPass oder die Corona-Warn-App hochladen zu können." Aber auch das gelbe Impfheftchen bleibt gültig.

12.55 Uhr: Kubicki kündigt Corona-Untersuchungsausschuss nach der Wahl an

Der Vize-Vorsitzende der Liberalen, Wolfgang Kubicki, hat einen von der FDP beantragten Bundestagsuntersuchungsausschuss zum Corona-Management der Regierung nach der Bundestagswahl in Aussicht gestellt. "Es bedarf einer parlamentarischen Aufarbeitung dazu nach der Wahl", sagte Kubicki am Samstag auf einem Parteitag der Thüringer FDP in Erfurt. "Das war die Ankündigung eines Untersuchungsausschusses", erklärte der FDP-Politiker nach seiner Rede auf Anfrage.

Kubicki, der auch Vizepräsident des Bundestags ist, kritisierte unter anderem den Einkauf "untauglicher Masken" durch das Ministerium von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Bei deren Prüfung seien zwei von acht Kriterien gestrichen worden. "Es ist eine menschliche und rechtliche Sauerei, wenn man Menschen Sicherheit vorgaukelt, die es nicht gibt." Auch die Teststrategie und die Behauptung, die Intensivstationen seien bundesweit wegen der Pandemie an der Belastungsgrenze gewesen, seien zu untersuchen.

12.42 Uhr: Betriebsärzte bekommen zweiten Corona-Impfstoff

Für die Corona-Impfungen über Betriebsärzte soll erstmals das Präparat von Johnson & Johnson als zweiter Impfstoff zur Verfügung stehen. In der Woche ab 21. Juni sollen 192.000 Dosen davon geliefert werden, wie es am Samstag vom Bundesgesundheitsministerium hieß. Hinzu kommen dann 602.550 Dosen von Biontech, so dass insgesamt 794.550 Dosen zusammenkommen. Zum Start hatten die Betriebsärzte in der ersten Woche ab 7. Juni zunächst 702.000 Dosen von Biontech bekommen, in der kommenden Woche ab 14. Juni sollen es 602.550 sein.

Die Arztpraxen sollen in der Woche vom 21. Juni rund 3,3 Millionen Impfdosen erhalten, nämlich 2,84 Millionen Dosen von Biontech und 504.000 von Astrazeneca. Die Länder sollen nach neuen Lieferdaten noch im Juni rund 700.000 Dosen mehr für die Impfzentren bekommen als zunächst geplant, wie es vom Gesundheitsministerium weiter hieß. In der kommenden Woche seien es 400.000 Dosen von Astrazeneca extra. Mehrere Länder wollten dies für Erstimpfungen verwenden.

12.31 Uhr: DFB-Arzt Meyer zu Corona-Fällen bei EM - "Müssen wachsam bleiben"

Deutschlands Teamarzt Tim Meyer hat nach den Corona-Fällen bei der Fußball-Europameisterschaft zur erhöhten Wachsamkeit im Umgang mit dem Virus aufgerufen. "Diese Fälle sind eine Erinnerung daran, dass das Coronavirus trotz der bei uns in Deutschland zum Glück günstigen Entwicklung nicht verschwunden ist. Sie sind eine Mahnung, sich weiter an alle immer noch nötigen Maßnahmen zu halten. Infektionen können weiterhin auftreten, auch wenn sich die pandemische Lage im Vergleich zum Jahresbeginn deutlich verbessert hat", sagte Meyer in einem am Samstag auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes veröffentlichten Interview.

11.40 Uhr: Mehr als jeder Vierte in Deutschland vollständig geimpft

Mehr als ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland ist vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das Bundesgesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut (RKI) gaben die Impfquote am Samstag mit 25,7 Prozent an. Dabei sind alle Impfungen bis einschließlich Freitag berücksichtigt. Vollständig geimpft seien damit 21.350.096 Menschen, hieß es weiter. Die Quote der Erstimpfungen wurde mit 48,1 Prozent der Bevölkerung angegeben. Dies betrifft nun mehr als 40 Millionen Menschen (40.003.604). In den Bundesländern Bremen, Saarland, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen ist bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung mindestens einmal geimpft. Am niedrigsten ist die Quote in Sachsen mit 43 Prozent.

11.24 Uhr: 1.000 Teilnehmer - Polizei löst Open-Air-Party in Köln auf

Die Polizei in Köln hat in der Nacht auf Samstag eine Open-Air-Party mit rund 1.000 Teilnehmern aufgelöst. Dabei wurden zwei Polizisten und ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes durch Flaschenwürfe leicht verletzt. Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte die Stadt die Polizei gegen 23.00 Uhr um Amtshilfe bei der Auflösung der Party am Aachener Weiher gebeten. Zwei DJ-Pulte wurden sichergestellt, die DJs waren aber schon flüchtig. Die Menge habe sich dann zerstreut, so der Sprecher. Es kam zu mehreren Anzeigen. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um eine organisierte Party gehandelt hat.

10.29 Uhr: Spahn zieht Corona-Lehre - "Wir sind zu abhängig von China"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert als Lehre aus der Corona-Pandemie, eine zu große Abhängigkeit von China zu verringern. Die Europäische Union müsse zudem souveräner werden und dürfe auch nicht auf Digitalkonzerne und die in dieser Branche entstehenden neuen Monopole angewiesen sein, sagte der CDU-Politiker beim "Tag des deutschen Familienunternehmens" in Berlin.

" Also wenn wir eines wirklich schmerzhaft erlebt haben in dieser Pandemie (...), dann die viel zu große Abhängigkeit von China", sagte Spahn. "Wir sind zu abhängig von China als Hersteller bestimmter Produkte, die für uns lebensnotwendig sind, im wahrsten Sinne des Wortes: Wirkstoffe für Medikamente", sagte er. "Aber wir sind auch zu abhängig von China als Absatzmarkt, und das ist eine sehr viel schmerzhaftere Debatte fast noch. Wenn in China keine Autos gekauft werden, stehen in Wolfsburg die Bänder still."

10.10 Uhr: Schweiz erlaubt Gottesdienste mit 1.000 Personen

Die Schweizer Behörden wollen ab Ende Juni Gottesdienste mit bis zu 1.000 Menschen wieder erlauben. Die Maskenpflicht bleibt weiter bestehen, wie das Schweizer Portal kath.ch am Samstag berichtete. Chöre dürften bald nicht nur draußen singen, sondern auch in den Kirchen. Damit werte das Bundesamt für Gesundheit Gottesdienste als "sitzende Veranstaltungen" - ähnlich wie Konzerte. "Ein kurzer, geordneter Gang zur Kommunion oder das Aufstehen zum Gebet ändert daran nichts", zitiert das Portal das Schweizer Bundesamt für Gesundheit. Die Gottesdienstbesucher müssten kein Covid-Zertifikat vorlegen, um eine religiöse Feier zu besuchen. Prozessionen seien für maximal 250 Menschen zulässig. Auch Kirchenchöre dürften wieder in den Gotteshäusern singen. Bisher sind Laienchöre nur im Freien zugelassen. Wenn die Sängerinnen und Sänger eine Maske tragen, dann genüge der Abstand von 1,5 Metern. Die neuen Regeln sollen ab 28. Juni im Rahmen der schrittweisen Öffnungen in der Schweiz gelten.

9.59 Uhr: Polizei löst illegale Open-Air-Party in Paris auf

Die Pariser Polizei hat am Freitagabend eine illegale Party unter freiem Himmel mit Hunderten Teilnehmern aufgelöst. Hygiene- und Abstandsregeln seien nicht beachtet worden, so die Pariser Polizeipräfektur. Die Menschen hatten auf der Esplanade vor dem Invalidendom gefeiert.

Medien berichteten, es habe zuvor einen Aufruf in sozialen Netzwerken gegeben. Auf Videos war zu sehen, wie zahlreiche junge Menschen ohne Masken und Abstand tanzten. Die Polizei griff gegen 23.00 Uhr ein, Berichten nach setzte sie auch Tränengas ein.

9.04 Uhr: Nur die Hälfte aller bayerischen Gesundheitsämter nutzt Sormas-Software

Seit Ende Februar haben alle 76 bayerischen Gesundheitsämter die Sormas-Anwendung installiert. Lediglich 50 Prozent davon nutzen jedoch auch die Software für die Identifizierung und Überwachung von Kontaktpersonen. Das teilt das bayerische Gesundheitsministerium mit. Weitere Gesundheitsämter wollen in Kürze folgen. Gleichzeitig seien während der Corona-Pandemie im Öffentlichen Gesundheitsdienst weitere 1.500 Stellen für medizinisches Fachpersonal geschaffen worden. Auch Leistungen für 100 Ärzte in dem Bereich wurden durch Beförderungen aufgestockt. Die Pandemie habe wie durch ein Brennglas gezeigt, wo nachjustiert werden müsse, erklärte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Über die Sormas-Anwendung sollen die Daten automatisch an das RKI übermittelt werden. Doch vor allem an der Schnittstelle zum Institut in Berlin kam es immer wieder zu Problemen. Das führt nach wie vor dazu, dass die Daten von vielen Gesundheitsämtern weiterhin per Hand übertragen werden.

8.39 Uhr: Oxfam kritisiert unzureichendes Handeln der G7 in Corona-Pandemie als "unverzeihlich"

Die Hilfsorganisation Oxfam hat den G7-Ländern unzureichendes Handeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie vorgeworfen. Es sei zwar zu begrüßen, dass die G7-Staaten sich künftigen Pandemien schneller entgegenstellen wollten, "aber das Fehlen dringender Maßnahmen, um die aktuelle Krise zu beenden, ist unverzeihlich", erklärte Oxfam-Vertreterin Anna Marriott in der Nacht zum Samstag.

Sie verwies darauf, dass die Infektionszahlen insbesondere in einigen afrikanischen Ländern in die Höhe schnellten. Die "große Mehrheit der Menschheit" habe zudem keinen Zugang zu Impfstoffen. Die erwartete Spende der G7-Länder von einer Milliarde Dosen komme zu spät.

8.20 Uhr: Ein Viertel der mexanischen Bevölkerung mit Corona infiziert

In Mexiko hat sich nach Schätzungen des Gesundheitsministeriums insgesamt rund ein Viertel der Bevölkerung mit dem Corona-Virus infiziert. Eine landesweite Umfrage habe ergeben, dass sich etwa 31,1 Millionen der 126 Millionen Mexikaner angesteckt haben dürften, auch wenn sie nicht alle Symptome gezeigt hätten, so das Ministerium. Die Ergebnisse der Befragung von 2020 bestätigen den bereits zuvor auch von der Regierung geäußerten Verdacht einer sehr hohen Dunkelziffer: Die Zahl der bestätigten Infektionen beläuft sich auf rund 2,5 Millionen. Die offizielle Zahl der Todesopfer liegt bei knapp 230.000. Hier dürfte die tatsächliche Zahl nach früheren Schätzungen der Regierung mindestens 60 Prozent höher sein.

7.59 Uhr: Städtetag betont Rolle der Impfzentren

Die Corona-Impfzentren sollten aus Sicht des Deutschen Städtetags längerfristig weiter betrieben werden. "Bei dem zu erwartenden Andrang sind die Impfzentren mit ihren großen Kapazitäten, etwa in Messehallen, zu wichtig, um sie einfach abzuwickel", sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy der "Passauer Neuen Presse" mit Blick auf steigende Impfstofflieferungen. "Außerdem starten aus den Impfzentren die mobilen Impfteams in Pflegeeinrichtungen und soziale Brennpunkte. Wir brauchen leistungsstarke Strukturen. Die Pandemie ist noch nicht vorbei."

Zum Artikel: Ist die Corona-Pandemie jetzt vorbei? Possoch klärt!

7.15 Uhr: Rund 84.300 Neuinfektionen in Indien -Tiefststand seit mehr als zwei Monaten

Indien verzeichnet 84.332 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ist in dem stark von der Pandemie betroffenen Land der niedrigste Wert seit mehr als zwei Monaten, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Insgesamt wurden bislang 29,4 Millionen Ansteckungsfälle nachgewiesen. Weltweit ist das der zweithöchste Wert nach den USA. In Indien stieg die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus zuletzt um 4.002 auf 367.081. Experten zufolge dürfte die Dunkelziffern allerdings weitaus höher sein.

7.01 Uhr: Bundesländer bereiten Aus von Corona-Impfzentren vor

Ein Großteil der Corona-Impfzentren soll bis Ende September geschlossen werden. Das ergab eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes unter den Gesundheitsministerien der Länder. Eine einheitliche Regelung ist nicht in Sicht. Bayern hält sich die Entscheidung anscheinend noch offen. Hintergrund ist, dass der Bund die finanzielle Unterstützung der Impfzentren ab Ende September einstellen will.

6.46 Uhr: Studie zeigt mehr Infektionen nach Bundesliga-Spielen ohne Maskenpflicht für Zuschauer

Forscher haben offenbar bei Bundesliga-Fußballspielen ohne Maskenpflicht für die Zuschauer im Stadion eine Zunahme der Infektionszahlen festgestellt. Die Dynamik sei an den Spieltagen im September und Oktober 2020 statistisch signifikant angestiegen, zitierte die "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) vorab unter Berufung auf die Studie des RWI-Leibniz Instituts für Wirtschaftsforschung. Der Anstieg habe sich vollständig den Spielen zuordnen lassen, bei denen Schutzmasken lediglich auf den Wegen zum Platz getragen werden mussten. Bei einer Tragepflicht auch am zugewiesenen Platz seien keine erhöhten Infektionszahlen aufgetreten.

6.20 Uhr: Hohe Impfquote schützt auch junge Ungeimpfte

Eine hohe Impfquote im Land kann offenbar das Risiko für ungeimpfte Jugendliche vermindern, sich mit Corona anzustecken. Das zeigen Gesundheitsdaten aus Israel, die im Fachjournal «Nature Medicine» vorgestellt werden. Mit zunehmender Zahl geimpfter Erwachsener wurden demnach immer weniger unter 16-Jährige positiv auf Corona getestet - im Mittel halbierte sich der Anteil positiv Getesteter in der noch ungeimpften Bevölkerung mit jedem Anstieg um 20 Prozentpunkte beim Anteil Geimpfter.

Die Daten stützen die Hoffnung, dass die Kinder in Deutschland im Herbst vor größeren Ansteckungswellen geschützt sein könnten, wenn bis dahin ein Großteil der Erwachsenen den vollen Impfschutz hat. Die Forscher merken allerdings an, dass bei den Ergebnissen die Möglichkeit einer natürlich erworbenen Immunität gegen Corona - also durch überstandene Infektion - bei den unter 16-Jährigen nicht berücksichtigt wurde. Zudem habe es zeitweise Lockdown-Maßnahmen gegeben, deren Einfluss auf das Infektionsgeschehen in der Auswertung nicht berücksichtigt sei.

5.30 Uhr: Millionen Impfdosen von Johnson & Johnson nach Produktionspanne unbrauchbar

Die US-Gesundheitsbehörde FDA ordnet den Wegwurf von Millionen an Johnson&Johnson Impfdosen an, die in einer Fabrik in Baltimore hergestellt wurden. Die New York Times meldet unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass etwa 60 Millionen Dosen davon betroffen seien. In einer Pressemitteilung teilt die FDA keine genauen Angaben über die Anzahl der zu vernichtenden Impfdosen mit. Zwei Lieferungen seien zur Verwendung zugelassen worden, viele weitere seien jedoch nicht zur Verwendung geeignet, heißt es in der Pressemitteilung. Zwei mit der Situation vertraute Personen sagten Reuters, die Behörde habe etwa zehn Millionen Dosen aus der von Problemen geplagten Fabrik freigegeben.

5.16 Uhr: RKI meldet 1.911 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 18,3

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1.911 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 2294 Corona-Neuinfektionen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Samstagmorgen mit bundesweit 18,3 an (Vortag: 18,6; Vorwoche: 26,3). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 129 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 122 Tote.

Freitag, 11. Juni 2021

23.35 Uhr: "Gesundheitserklärung": G7-Staaten wollen neue Pandemie verhindern

Die Gruppe der großen Industrienationen (G7) will eine neue Pandemie mit allen Mitteln verhindern. Dazu wollen die Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfel in Südwestengland eine "Gesundheitserklärung von Carbis Bay" verabschieden, wie der britische G7-Vorsitz in der Nacht zum Samstag mitteilte. Vorgesehen sei, die Entwicklung von Impfstoffen, Behandlungsmethoden und Diagnosen für künftige Krankheiten auf unter 100 Tage zu drücken.

22.19 Uhr: Nida-Rümelin erhält Big-Brother-Negativpreis

Bürgerrechtsorganisationen haben mit den sogenannten Big-Brother-Awards Behörden und Firmen angeprangert, die aus ihrer Sicht in fragwürdiger Art und Weise Daten sammeln, die Privatsphäre von Menschen verletzen oder den Datenschutz an sich in Frage stellen. So bekam am Freitag unter anderem der Philosoph und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Julian Nida-Rümelin, einen solchen Negativ-Preis für seine aus Sicht der Jury unhaltbare Behauptung, dass Datenschutz die Bekämpfung der Corona-Pandemie erschwert und Tausende von Toten zu verantworten habe.

Nida-Rümelin hatte im März in einem Interview gesagt, die Entscheidung, die Corona-App freiwillig zu machen und nicht verpflichtend, sei falsch gewesen. "Manche Verteidiger des Datenschutzes sind zufrieden. Daneben steht aber die Bilanz der Krise: Über 70.000 Todesfälle, 500.000 zusätzliche Arbeitslose, vernichtete Existenzen, ein deutlicher Anstieg psychischer Erkrankungen in Deutschland."

22.01 Uhr: Irak setzt nach Corona-Jahr auf Gasexport

Der irakische Ölminister Ihsan Abdul-Dschabbar Ismail sieht den Ölsektor seines Landes nach einem durch die Corona-Pandemie ausgelösten Katastrophenjahr auf dem Weg der Besserung. Derzeit verkaufe der Irak Erdöl für 68 Dollar pro Barrel, sagte Ismail der Nachrichtenagentur AP. Das sei fast soviel wie nötig, um die Staatsausgaben zu decken. Damit könne er sich mehr um die Entwicklung der Erdgasförderung kümmern.

Ismail sagte, er hoffe, in den kommenden Monaten Verträge über Schlüsselprojekte unterzeichnen zu können, die die Gasförderkapazität des Landes bis 2025 auf etwa 85 Millionen Kubikmeter pro Jahr steigern sollten. Derzeit importiert das Land noch rund 56 Millionen Kubikmeter Erdgas.

Sein Ministerium stehe kurz vor einem Vertrag mit dem chinesischen Unternehmen Sinopec, das das Mansurija-Gasfeld in der Provinz Dijala entwickeln solle, sagte Ismail. Außerdem gebe es Gespräche mit dem französischen Konzern Total über ein Milliardenprojekt im Süden des Landes. Überdies verhandle der Irak mit dem US-Unternehmen Schlumberger und der saudischen Aramco über das Akkas-Gasfeld in der Provinz Anbar.

21.26 Uhr: Deutsche Spieler einmal geimpft

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat sich insgesamt zufrieden mit dem Stand der Corona-Impfungen rings um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor dem EM-Start geäußert. Von den Spielern ist allerdings bislang noch keiner zweimal geimpft, wie Bierhoff sagte. Teilweise seien die Spieler einmal geimpft, bei einigen Genesenen sei keine Impfung mehr notwendig. Viele Betreuer seien zweimal geimpft worden.

Die DFB-Auswahl startet am Dienstag in München gegen Weltmeister Frankreich in das paneuropäische Turnier. Weitere Gegner in der schweren deutschen Vorrundengruppe sind Titelverteidiger Portugal und Außenseiter Ungarn.

Zur Stimmung im Team vor dem letzten Turnier unter Bundestrainer Joachim Löw bemerkte Bierhoff: "Hier merkt man einfach die große Freude, die Begeisterung, etwas zu leisten und mit der Nationalmannschaft ein neues Bild abzugeben". Drei Jahre nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Russland wüssten die Spieler auch, dass die Erwartungshaltung nicht ganz so hoch sei und kritisch hingeschaut werde.

20.29 Uhr: G7 Impfspenden können nur ein Anfang sein

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die Ankündigung von Impfspenden der G7 begrüßt, aber deutlich mehr Einsatz angemahnt. Die Gruppe sieben wirtschaftsstarker Demokratien hatte angekündigt, mindestens eine Milliarde Dosen zu spenden. "Eine Milliarde ist sehr willkommen. Aber offensichtlich benötigen wir mehr als das", sagte Guterres am Rande des G7-Gipfels vor Journalisten.

Die Impfungen seien bisher sehr ungleich und unfair verteilt gewesen, rügte Guterres. Dabei sollten Impfstoffe öffentliche Güter sein. Gerade in Entwicklungsländern breite sich das Coronavirus wie ein Flächenbrand aus. Es gelte, schnell zu handeln und so viele Menschen weltweit wie möglich zu schützen, bevor das Virus immun gegen Impfstoffe werde, sagte Guterres. "Wir sind im Krieg mit dem Virus."

Nötig sei ein globaler Impfplan, sagte Guterres. Regierungen, globale Organisationen und Finanzinstitutionen müssten sich mit der Pharmaindustrie zusammenschließen, um die Produktion von Impfstoffen zu verdoppeln, so der UN-Generalsekretär. Er mahnte Regelungen an, mit denen sowohl der Profit der Impfstoffproduzenten gewahrt werde, aber zugleich eine flächendeckende Produktion garantiere und die Herstellungskapazitäten verdoppele.

Guterres forderte die G7 zudem auf, ihre Zusagen einzuhalten und den Entwicklungsländern rund 100 Milliarden US-Dollar im Jahr an Unterstützung im Klimawandel bereitzustellen.

Dies müsse von 2021 an gesichert sein. Die UN-Klimakonferenz in Glasgow im November biete in vielen Punkten eine letzte große Chance auf dem Weg, die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. "Wir stehen am Abgrund", sagte Guterres. Nur eine gemeinsame Kraftanstrengung könne schlimme und unumkehrbare Folgen verhindern.

20.12 Uhr: Briten verschieben Öffnung um einen Monat

Der britische Premierminister Boris Johnson will einer Zeitung zufolge wegen des starken Anstiegs bei Neuinfektionen die geplanten Lockerungen um einen Monat verschieben. Diese sollten dann nicht schon am 21. Juni, sondern erst am 19. Juli vollzogen werden, berichtet "The Sun". Hintergrund sei die Verdreifachung der Fälle mit der Delta-Variante des Virus innerhalb einer Woche.

Die Delta-Variante des Virus lässt die Fallzahlen in Großbritannien wieder steigen. Die Behörden geben 8.125 Neuinfektionen bekannt, 732 mehr als am Vortag und die höchste Zahl seit Ende Februar. Der Gesundheitsbehörde Public Health England zufolge macht die zuerst in Indien nachgewiesene Mutante inzwischen mehr als 90 Prozent der neuen Fälle auf der Insel aus. Der Anstieg gefährdet die Pläne der Regierung zur Aufhebung der Beschränkungen am 21. Juni. Premierminister Boris Johnson soll am Montag seine Entscheidung darüber bekanntgeben. In Großbritannien haben inzwischen mehr als drei Viertel der Erwachsenen mindestens eine Impfdosis erhalten.

19.57 Uhr: Prüfstandards absichtlich abgesenkt?

Im Koalitionsstreit um möglicherweise minderwertige Corona-Schutzmasken hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) Teilen der Union ein Ablenkungsmanöver vorgeworfen. "Man muss aufpassen, dass eine Sachdebatte nicht vernebelt wird. Und ich erlebe schon, dass einige auf Unionsseite versuchen, das Ganze zu einer rein parteipolitischen Auseinandersetzung zu erklären, um nicht über die Sache sprechen zu müssen", sagte Heil dem "Spiegel". "Und es gibt den Versuch, über technische Fragen die Öffentlichkeit so zu verwirren, dass die Leute nicht mehr verstehen, worum es wirklich geht."

Hintergrund der Debatte, die die schwarz-rote Koalition belastet, ist ein "Spiegel"-Bericht über den Umgang mit angeblich minderwertigen, in China bestellten Corona-Masken. Demnach sollten nach Plänen des Gesundheitsministeriums Masken, die nicht nach hohen Standards getestet worden seien, an Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder für Obdachlose gehen. Nach einer Intervention des SPD-geführten Arbeitsministeriums sei davon Abstand genommen worden. Spahn hatte die Vorwürfe zurückgewiesen, aus der SPD-Spitze kamen Rücktrittsforderungen.

Es habe mehrere Versuche des Bundesgesundheitsministeriums gegeben, "Prüfstandards abzusenken, um anderweitig beschaffte Masken bei den Verteilaktionen auch in den Verkehr bringen zu können", betonte Heil erneut. "Das haben meine Fachleute im Ministerium abgelehnt, weil die Sicherheit dieser Masken aus unserer Sicht nicht zu gewährleisten war. Und wir haben uns durchgesetzt."

Damit sei die Debatte für ihn eigentlich erledigt gewesen. "Nun gab es aber Berichterstattung darüber. Und wenn die Öffentlichkeit über ein solches Thema diskutiert, ist es Aufgabe von Bundesministern, auch wahrheitsgemäß über Abläufe zu informieren. Das haben wir als Bundesarbeitsministerium getan", so Heil.

Unionsvertreter hatten mehrfach zurückgewiesen, dass die Masken zu wenig gegen eine Infektion mit dem Coronavirus schützen würden. "Das stimmt einfach nicht", hatte zum Beispiel CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak gesagt.

19.10 Uhr: Corona-Fallzahlen sind weiterhin reale Bedrohung

Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin hat sich wegen der vielen Corona-Infektionsfälle in seiner Stadt besorgt gezeigt. "Ziemlich viele Moskauer befinden sich auf Intensivstationen und werden künstlich beatmet", sagte Sobjanin in einer vom Fernsehen übertragenen Rede. "Die Gefahr ist real", betonte er. Die Behörden hätten erwartet, dass sich das Infektionsgeschehen in den Monaten April und Mai abmildern würde, wie es im vergangenen Jahr der Fall gewesen sei, sagte Sobjanin. "Aber jetzt sehen wir, dass sich dies in Richtung Juni, Juli verschiebt." Zugleich werde sichtbar, "wie aggressiv Covid ist", betonte Sobjanin. Es werde immer schwieriger, die Virus-Erkrankung zu behandeln.

Die Gesundheitsbehörden in der russischen Hauptstadt meldeten am Freitag 5.853 neue Infektionsfälle - der höchste Wert seit Mitte Januar. Insgesamt wurden in Russland seit Pandemie-Beginn mehr als fünf Millionen Corona-Infektionen nachgewiesen. Nach offiziellen Angaben starben in dem Land mehr als 125.000 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektionen. Experten gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus.

Sobjanin, der zu den engen Verbündeten von Kreml-Chef Wladimir Putin zählt, sagte, rund die Hälfte der Bevölkerung von Moskau verfüge inzwischen über eine Form der Immunität gegen das Coronavirus. Russland hat mehrere eigene Corona-Impfstoffe produziert, darunter den auch in etlichen anderen Ländern zugelassenen Impfstoff Sputnik V. Allerdings stehen viele Russen einer Corona-Impfung skeptisch gegenüber. Um die Menschen zu einer Impfung zu bewegen, haben die Behörden deshalb zahlreiche Anreize in Aussicht gestellt, unter anderem kleine Bargeldbeträge für ältere Menschen.

19.02 Uhr: Vakzin Johnson & Johnson-Impfstoff nur zum Teil freigegeben

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den in einer umstrittenen Produktionsstätte in Baltimore hergestellten Coronavirus-Impfstoff des US-Unternehmens Johnson & Johnson zunächst nur teilweise freigegeben. Zwei Ladungen könnten mit angepassten Regelungen in den USA zum Einsatz kommen oder exportiert werden, teilte die FDA mit. "Mehrere andere Ladungen" seien dagegen unter anderem wegen möglicher Verunreinigung nicht mehr benutzbar, weitere Ladungen würden noch untersucht.

Um wie viele Ladungen es sich dabei insgesamt genau handelt und wie viele Impfdosen jede Ladung enthält, teilte die FDA zunächst nicht mit. US-Medien berichteten, dass rund zehn Millionen Impfdosen freigegeben wurden und rund 60 Millionen entsorgt werden müssten.

Die Fabrik in der Ostküstenmetropole Baltimore war zuvor von Astrazeneca an den Konkurrenten Johnson & Johnson gegangen. Medienberichten zufolge hatte die US-Regierung Johnson & Johnson in einem ungewöhnlichen Schritt in die Verantwortung gedrängt, nachdem wegen eines Produktionsfehlers an dem Standort Millionen Impfdosen entsorgt werden mussten. Auslöser war den Berichten zufolge, dass Inhaltsstoffe der beiden Impfstoffe vermischt worden waren.

Bei einer Überprüfung der vom US-Biopharma-Unternehmen Emergent Biosolutions betriebenen Produktionsstätte hatte die FDA zahlreiche Mängel entdeckt. Derzeit pausiert die Produktion. Die Fabrik sei noch nicht wieder freigegeben, hieß es am Freitag von der FDA.

17.34 Uhr: J&J wird EU-Impfstoff-Zusagen wohl nicht einhalten können

Johnson & Johnson (J&J) wird einem Insider zufolge vermutlich seine Zusage von 55 Millionen Impfdosen an die EU für Juni nicht einhalten können. Hintergrund ist dem EU-Vertreter zufolge, der Verzicht der Europäische Arzneimittelbehörde (EMA), auf gewisse Chargen nach einer Verunreinigung in einem US-Werk. Die EMA hat erklärt, zum Zeitpunkt des Vorfalls im April in dem Werk von Emergent Biosolutions sei dort auch Impfstoff für Europa hergestellt worden. Wie viele Dosen betroffen sind, teilte sie nicht mit. In der Fabrik im Bundesstaat Maryland soll Material für einen anderen Impfstoff in die Covid-Mittel gelangt sein. Die US-Behörden haben in dem Werk zahlreiche Mängel entdeckt.

15.51 Uhr: Kultusministerium: Selbsttests an Bayerns Schulen funktionieren

Das Testkonzept an Bayerns Schulen funktioniert nach Einschätzung des Bayerischen Kultusministeriums gut. Rückmeldungen der Schulen zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler die regelmäßigen Tests routiniert anwenden können, so ein Ministeriums-Sprecher. Eine Lockerung der Maskenpflicht sei bald wieder möglich, vorausgesetzt die Infektionszahlen bleiben niedrig.

Exakte Infektionszahlen erhebt das Ministerium jedoch nicht, "da ein positiver Selbsttest lediglich ein Hinweis auf eine mögliche Infektion ist und zur Bestätigung immer noch ein PCR-Test außerhalb der Schule erforderlich ist." Auf diese "verwaltungsaufwändige Erfassung" werde verzichtet.

Ende April habe es an einem Tag jedoch eine stichprobenartige Abfrage an den Schulen ergeben. Dabei lag der Anteil der positiv getesteten Schülerinnen und Schüler laut Ministerium bei 0,05 Prozent.

Aktuelle Artikel und Hintergründe zu Schule in der Corona-Krise

15.33 Uhr: Bundestag verlängert Pandemie-Notlage

Der Bundestag hat die Pandemie-Notlage nationaler Tragweite verlängert. Sie dient als rechtliche Grundlage für Corona-Regelungen etwa zu Impfungen und Testkosten. Dafür hatten Redner von Union und SPD geworben. Die Grünen stimmten trotz Kritik zu. Abgeordnete von FDP und AfD sowie der Linke wandten sich gegen eine Verlängerung. Die Opposition verband ihre Kritik am Koalitionskurs teils mit Angriffen gegen Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Die festgestellte Lage gibt dem Bund das Recht, direkt ohne Zustimmung des Bundesrates Verordnungen zu erlassen, etwa zu Tests, Impfungen, zum Arbeitsschutz oder zur Einreise. Der Bundestag hatte die "epidemische Lage" erstmals am 25. März 2020 festgestellt und sie im November bestätigt. Ohne Verlängerung würde die epidemische Lage Ende Juni auslaufen. Nun wird sie maximal für drei Monate verlängert.

Im September soll es vor der Bundestagswahl noch eine Bundestagssitzung geben. Beraten werden soll das erwartete Ende der Pandemie-Notlage, wie es in Fraktionskreisen in Berlin hieß.

15.09 Uhr: Britische Wirtschaft nähert sich dem Niveau von Anfang 2020

Die britische Wirtschaft ist dank einer Lockerung der Corona-Einschränkungen im April kräftig gewachsen. Das Nationale Statistikbüro teilte am Freitag mit, die Wirtschaft habe um 2,4 Prozent zugelegt, das war der höchste Wert seit Juli 2020. Im April durften im ganzen Land Geschäfte wieder öffnen, Restaurants konnten draußen Gäste empfangen und auch Friseure ihre Arbeit wiederaufnehmen.

Trotz des Wachstums im April fiel die britische Wirtschaftsleistung allerdings immer noch 3,7 Prozent niedriger aus als im Februar 2020, kurz vor dem ersten Lockdown zur Eindämmung des Coronavirus. Unter allen wichtigen Wirtschaftszweigen lag nur die Baubranche über dem Niveau kurz vor der Pandemie.

Die vier Landesteile England, Schottland, Wales und Nordirland haben ihre Corona-Beschränkungen angesichts sinkender Inzidenzen und einer rasch voranschreitenden Impfkampagne schrittweise gelockert. Mit einem weiteren Anziehen der Wirtschaftsleistung wird im Verlauf des Sommers gerechnet.

14.26 Uhr: Corona-Impfempfehlung der Stiko erfasst rund 452.000 Kind